Rezept: Prassa Jachni (geschmorter Lauch)

Prassa Jachni (oder Prasojachni) ist die Essenz der griechischen Hausmannskost: einfach, ehrlich und unglaublich geschmacksintensiv. Es gehört zur Kategorie der „Lathera“-Gerichte (Öl-Gerichte), bei denen Gemüse langsam in reichlich gutem Olivenöl und Tomatensauce geschmort wird, bis es butterweich ist und die Aromen perfekt verschmolzen sind.

Zutaten für 2 Portionen:
3 - 4 Stangen mittelgroßer Lauch
1 Liter Gemüsebrühe oder Wasser
1 große Zwiebel
fein gehackt
2 Knoblauchzehen
fein gehackt (optional)
60 ml Olivenöl
plus etwas zum Servieren
2 EL Zitronensaft
frisch gepresst
  Salz
  frisch gemahlener Pfeffer
nach Geschmack
   
   
   
   

Zubereitung
  1. Vorbereiten: Den Lauch gründlich waschen (besonders zwischen den Blättern), das dunkle Grün und die Wurzeln entfernen. Den weißen und hellgrünen Teil in ca. 3-4 cm lange Stücke schneiden. Die Karotte schälen und in Scheiben schneiden. Zwiebel und Knoblauch fein würfeln.
  2. Anschwitzen: In einem Topf oder Schmortopf das Olivenöl bei mittlerer Hitze erwärmen. Zwiebel und Karotte hinzufügen und ca. 5 Minuten glasig dünsten. Knoblauch hinzufügen und weitere 1-2 Minuten dünsten.
  3. Aromatisieren: Das Tomatenmark hinzugeben und 1 Minute mitrösten, um die Säure zu nehmen.
  4. Schmoren: Die Lauchstücke, die gestückelten Tomaten, Lorbeerblatt, Salz und Pfeffer hinzufügen. Mit Gemüsebrühe aufgießen, bis das Gemüse knapp bedeckt ist. Aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und bei geschlossenem Deckel ca. 40-45 Minuten sanft schmoren, bis der Lauch butterweich ist.
  5. Finish: Den frischen Dill hacken und 5 Minuten vor Ende der Kochzeit unterrühren. Das Lorbeerblatt entfernen. Die Sauce sollte sämig sein; falls sie zu flüssig ist, den Deckel die letzten Minuten abnehmen.
Das Finale mit einem Spritzer frischem Zitronensaft verfeinern. Traditionell wird Prassa Jachni lauwarm mit Feta-Käse und krustigem Brot serviert.

Zero-Waste-Tipp Wie kann man das Rezept genießen und gleichzeitig die Umwelt schonen?

Werfen Sie die dunklen Lauchblätter nicht weg! Sie enthalten am meisten Vitamine, sind aber oft zäh.
Verwertung: Waschen Sie das dunkle Grün gründlich, schneiden Sie es fein und frieren Sie es ein. Es eignet sich hervorragend als Basis für Gemüsebrühen, in asiatischen Wok-Gerichten oder fein gehackt in Omelettes.

Tipp

Zu der Süße des Lauchs und der Säure der Tomatensauce passt ein frischer, säurebetonter Weißwein ideal.
Unsere Empfehlung: Ein kühler Assyrtiko (z.B. von Santorin) oder ein trockener Sauvignon Blanc. Wenn Sie Rotwein bevorzugen, wählen Sie einen leichten, fruchtigen Wein ohne viele Tannine, wie einen Agiorgitiko.


Guten Appetit!

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